Möglichkeiten der Sanierung

Wie bei den Hauptleitungen finden wir bei den Anschlussleitungen die gleichen typischen Schäden vor:

– undichte bzw. klaffende Muffen,

– Axialverschiebungen,

– Wurzeleinwuchs,

– Risse jeglicher Art,

– Scherbenbildung, Erdreich ist sichtbar,

– Ablagerungen, Inkrustierungen,

– Unterbögen.

Die Ursachen der Schäden sind verschieden; es kann die bereits erwähnte, nicht fachgerechte und zum Teil im „do-it-yourself-Verfahren“ ausgeführte Rohrverlegung sein, das Nichtbeachten von Normen, oder aber äußere Einwirkungen auf das Rohr, z.B. in Form von zu geringer Überdeckung, mangelhafter Bettung etc., um nur einige zu nennen.

Welche Probleme und Schwierigkeiten erwarten uns bereits bei der TV-Inspektion, bei der HD-Reinigung und vor allen Dingen aber später bei der Sanierung von Hausanschlussleitungen?
Da sind zu nennen:

– kleine Nennweiten von 50 – 200 mm,

– Revisionsschächte / -öffnungen fehlen,

– evtl. nur kleine Rev.-Klappen vorhanden,

– Bögen, teilweise bis 900,

– in der Grundleitung ankommende Zuläufe,

– Dimensionswechsel innerhalb der Leitung,

– Axialverschiebungen, Boden bereits sichtbar,

um nur die Wichtigsten zu nennen.

Gerade aufgrund der vorher aufgezeigten Probleme / Schwierigkeiten muss anhand der durchgeführten TV-Inspektion entschieden werden, ob die Hausanschlussleitung überhaupt saniert werden kann, oder ob ggf. eine Neuverlegung oder eine Verlegung der Leitungen unter der Decke wirtschaftlicher ist